18 Monate im Sonnenhaus

Ich habe mich lange nicht mehr im Blog zu Wort gemeldet. Nun ist es mal wieder an der Zeit.

Wir wohnen nun schon 18 Monate in unserem neuen Sonnenhaus und können sagen, dass wir sehr zufrieden damit sind.

Im letzten Winter haben wir ca. 5 Steer Fichtenholz schüren müssen, was bei einem Einkaufswert von 40 EUR/Steer letztendlich 200 EUR Heizkosten pro Jahr für ein über 200 qm Haus aus macht. Das kann sich sehen lassen. Mit konventionellen Energieträgern wären es sicherlich 200 EUR pro Monat gewesen.

Wir hoch der tatsächliche Solaranteil des Hauses war, habe ich noch nicht ermittelt, werde es aber sobald mir die Zahlen vorliegen hier veröffentlichen.

Seit Oktober 2011 haben wir zusätzlich eine kleine 4,4 kWp Photovoltaik-Anlage. Die Jahresprognose wurde jetzt nach 11,5 Monaten schon um 20% übertroffen. Vergleiche mit anderen Anlagen aus dem Ort ergaben, dass es ein deutlich überdurchschnittliches Jahr mit mehr als 1000 kWh/kWp ist. Durchschnittswerte in Oberkotzau sind 820 bis 850.

Aktuell hat der Puffer oben über 90 Grad, unten um die 80 Grad. Mal sehen, wie lange dieses Jahr der Puffer reicht, bevor zuheizen müssen.

Geplant ist eine weitere Aufzeichnung mittels Wärmebildkamera, um die Isolierung des Puffers zu überprüfen.

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2 Antworten auf 18 Monate im Sonnenhaus

  1. Ich habe schon einmal einen Kommentar geschrieben. Ihr Haus steht bei mir als Energieberater unter Beobachtung. Gern stelle Ich Ihnen meine Wärmebildkamera nebst Bedienung kostenfrei zur Verfügung.
    Nicht ganz richtig ist Ihre Annahme zu konventionellen Häusern. Ich selbst lebe in einem modernen konventionellem Haus mit 192 m² und habe für Erdgas eine monatliche Zahlung in Höhe von 61 €. Mein Haus ist Baujahr 2005.
    Trotzdem halte ich Ihr Konzept in angesicht der 20 prozentigen Energieinflation die wir auch weiterhin erwarten für richtig.
    Ich selbst baue für mich schon wieder mit dem Ziel der endgültigen Energieautarkie. Meines Erachtens muss dass das Ziel eines jeden“ kleinen Mannes“ sein um die Lasten, die die Politik dem Verbraucher aufbürdet gering zu halten.
    Macht weiter so, mein Angebot steht. Vergesst nicht regelmäßig eure Regelung zu optimieren. Nur wenn alles gut geregelt ist lassen sich erneuerbare Energieen sinvoll nutzen.
    Beste Grüße aus dem trüben Norddeutschland

  2. Michael sagt:

    … und jetzt steht auch noch der „goldene Oktober“ vor der Tür. Da lacht das Sonnenhaus-Eigentümer Herz. Wobei die Vorfreude den Powall mal wieder anzuschüren ist schon groß 😉

    Viele Grüße aus NRW,
    Michael

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